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Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen - Mit Tradition der Zukunft zugewandt

Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. ist der Dachverband der in der Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen tätigen Organisationen und Verbände. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 unterstützt der Arbeitskreis Heimatpflege Vereine und Verbände, die sich mit der Heimat und der Heimatpflege beschäftigen.

Heimatpflege bedeutet für den Arbeitskreis vorwiegend mit ehrenamtlichem Engagement den wiedererkannten hohen Stellenwert der Heimat in einer zusammengerückten Welt verständlich zu machen. Heimatliebe und Weltoffenheit sind in einer globalisierten Welt keine Gegensätze.

Aktuelles 

 

Der erste Wettbewerb "Vorbildliches Dorfgasthaus" - Bewerbungsschluss: 31. Juli 2014 (weitere Informationen auf der Seite Wettbewerbe).

 

Bewerbungen sind zu richten an die Geschäftsstelle des Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 23, Konrad-Adenauerstr.20, 72072 Tübingen. Stichtag ist der 31. Juli 2014. Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die die Erfüllung der Preis-Kriterien belegen können (z.B. Bilddokumentation, Kernkonzept, Veranstaltungen, Personenkreis, Öffnungszeiten, Speise- und Getränkeangebot, evtl. Stellungnahme der Gemeinde usw.).

 

Wettbewerb "Vorbildliches Heimatmuseum"

 

Der Wettbewerb „Vorbildliches Heimatmuseum“ wird alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen, dessen Geschäftsführung beim Regierungspräsidium Tübingen liegt, veranstaltet. Er findet 2015 zum nächsten Mal statt. Die Jury unter Leitung des Arbeitskreisvorsitzenden Karlheinz Geppert hat die Preisträger unter einer Reihe hervorragender Bewerbungen ausgewählt. Sachverständiges Mitglied der Jury war Frau Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger. Für die Auszeichnungen waren vor allem die Form der Geschichtsvermittlung, die Dokumentation regionaler Entwicklungen und Besonderheiten, die Art der Aufbereitung und Präsentation, die Besucherfreundlichkeit sowie das ehrenamtliche Engagement maßgebend.

 

Heimatmedaille 2014

In diesem Jahr wird die Auszeichnung am 12. September 2014 im Rahmen der Heimattage Waiblingen verliehen.

 

Heimatmedaille 2013

In diesem Jahr ging die hohe Auszeichnung an folgende Persönlichkeiten aus dem Regierungsbezirk Tübingen:

Maria Bernhard, Rottenburg-Baisingen

Marlies Grötzinger, Burgrieden

 

Heimatmedaille 2012

In diesem Jahr ging die hohe Auszeichnung an folgende Persönlichkeiten aus dem Regierungsbezirk Tübingen:

Gerhard Fetscher, Gymnasiallehrer, Ostrach

Dr. Jörg Leist, OB a. D., Wangen im Allgäu

 

Heimatmedaille 2011

Hohe Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg an zwei Frauen aus dem Regierungsbezirk Tübingen 

 


Die vielfältig engagierten Ursula Kuttler-Merz (Rottenburg am Neckar, Bildmitte rechts) und Petra Sachs-Gleich (Kressbronn, links) erhielten am 9. September 2011 in der diesjährigen „Heimattagestadt“ Bühl/Baden aus den Händen von Ministerialdirigent Hans Georg Koch vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und von Erich Birkle, dem Vorsitzenden des Landesausschusses Heimatpflege, die baden-württembergische Heimatmedaille. Bei der Ehrung waren auch Rottenburgs Erster Bürgermeister Volker Derbogen und der Bezirksvorsitzende Karlheinz Geppert anwesend.
Der Text der Laudationes beschreibt die Gründe für die hohe und seltene Auszeichnung, die alljährlich nur an 10 Persönlichkeiten des Landes vergeben wird.

 


 

 „Ursula Kuttler-Merz wurde geboren im Dezember 1937. Sie wuchs auf in der Römer-und Bischofsstadt Rottenburg am Neckar und absolvierte eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Seit 1950 verfasst sie im Schwäbischen Tagblatt Artikel zur Lokal- und Regionalgeschichte. Darüber hinaus engagiert sie sich seit vielen Jahrzehnten als Ausschuss-Mitglied im Sülchgauer Altertumsverein, dem 1852 gegründeten Rottenburger Geschichtsverein, u.a. auch für die Erhaltung von bedrohten historischen Gebäuden.

 

Durch ihr langjähriges Engagement bei den Pfadfindern, im Evangelischen Kirchengemeinderat und beim Sülchgauer Altertumsverein wirkte Ursula Kuttler-Merz auch darauf hin, Jugendliche verstärkt für die Belange der Ortsgeschichte und der Würdigung von Baudenkmalen zu gewinnen. Auch als Stadtführerin zu vielen historischen Themen ist Ursula Kuttler-Merz eine oft und gern gesuchte Ansprechperson.

Darüber hinaus engagiert sich Ursula Kuttler-Merz für das Stadtarchiv als Ratgeberin, Kontaktevermittlerin zu Alt-Rottenburgern, aber auch als Beschafferin von einzigartigen Fotografien aus Privatbesitz, die ohne sie wohl niemals entdeckt worden wären.

 

In ihren Artikeln und Veröffentlichungen in der Zeitschrift Der Sülchgau, dem Jahrbuch des Geschichtsvereins behandelt sie als Themen wie Personen- und Familiengeschichte, zudem Ereignisse aus der Kirchen- und Stadtgeschichte, welche fast durchweg noch nicht zuvor bekannt waren. Selbstverständlich sind ihre Arbeiten wissenschaftlich gründlich recherchiert. Für ihre Aufsätze interviewt sie viele ältere Mitbürger und setzt die Methode der oral history gekonnt um.

 

Damit hat sich Ursula Kuttler-Merz um die Erforschung und Vermittlung von Heimat- und Regionalgeschichte in hohem Maße verdient gemacht. Ihr langjähriges Wirken verdient eine Auszeichnung mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg.“


 

"Petra Sachs-Gleich wurde im Oktober 1956 in Ravensburg geboren. Nach Studium der Geschichte und Germanistik und Tätigkeit als Historikerin in Kreis- und Stadtarchiven wohnt sie heute in Kressbronn. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

 

Seit dem Jahr 2000 setzt sich Petra Sachs-Gleich für das Kulturdenkmal der Hofanlage Milz in Kressbronn-Retterschen ein. Durch ehrenamtliches Engagement und Leitung einer Initiativgruppe konnte sie darauf hinwirken, dass die Gemeinde diese historische Hofanlage erwarb. Als Mit-Initiatorin eines 2002 gegründeten Vereins wirkte Petra Sachs-Gleich in der Bürgerschaft darauf hin, durch intensive Öffentlichkeitsarbeit den Wert der geretteten Hofanlage als Träger von Informationen der Vergangenheit aktiv zu verbreiten.

 

Die folgenden Restaurierungsarbeiten begleitete Petra Sachs-Gleich im "Verein zur Erhaltung der Hofanlage Milz" mit Planung, Finanzierung, Abwicklung, Spendenbeschaffung und Arbeit in viel Eigenleistung. Zum Ergebnis: Die Hofanlage Milz ist heute ein Besuchermagnet und ein attraktives Ausflugsziel. Die Bemühungen von Petra Sachs-Gleich waren also in hohem Maße erfolgreich. Auch in Publikationen wirbt sie um die Bekanntheit der Hofanlage.

 

Damit hat sich Petra Sachs-Gleich nicht nur um den Erhalt historischer Bausubstanz verdient gemacht, wobei ihr Wirken weit über das rein Deklamatorische hinausging. Sie hat in der Öffentlichkeit auch aktiv diese Stätte als Ort gelebten aber vergangenen und gleichwohl heute noch bedeutsamen Lebens vorgestellt und propagiert. Ihr langjähriges Wirken verdient daher eine Auszeichnung mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg."

 


 

Landesausschuss Heimatpflege

Im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Heimattage Baden-Württemberg, die seit 1978 alljährlich am zweiten September-Wochenende stattfinden, erfolgte 1986 die Gründung eines „Landesausschusses Heimatpflege Baden-Württemberg“. Gleichzeitig wurden auf der Ebene der Regierungsbezirke vier regionale Arbeitskreise Heimatpflege als eingetragene Vereine etabliert, deren Geschäftsstelle den Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen angegliedert sind. Diese Arbeitskreise sind ein Zusammenschluss von Vereinigungen und Verbänden aus folgenden Bereichen: Schutz und Pflege der Natur und Landschaft, Erhaltung historischer Bausubstanz, Pflege der Volksmusik, des Volkstanzes, des Chorgesangs, der Trachten und der Mundart sowie der Heimat- und Landesgeschichte, der Heimat- und Freilichtmuseen, der Volks- und Landeskunde und der Belange der Heimatvertriebenen. 

Der Regierungsbezirk


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