Wettbewerbe


Wettbewerb "Vorbildliches Dorfgasthaus"

Die Zahl der Dorfgaststätten ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zurückgegangen. Gleichzeitig hat sich zunehmend ein Bewusstsein für den Stellenwert entwickelt, den Dorfgaststätten für die Identität von Gemeinden im ländlichen Raum und deren Bewohner besitzen.

Dorfgaststätten dürfen sich nicht (länger) auf die Rolle des Bewahrers eines klassischen Erbes, der „typischen“ Dorfgaststätte, reduzieren. Um ihr Überleben zu sichern, sollen sie durch innovative Konzepte ihre Attraktivität als Begegnungsstätte für die Menschen in der Umgebung erhalten/steigern. Dies kann gelingen, in dem sie sich beispielsweise durch kulturelle Aktivitäten (musikalische Veranstaltungen, Kabarett, Theater, Ausstellungen usw.) oder zusätzliche Angebote (z.B. Hofladen, Biergarten, Mittagessen für Schulen) einem breiteren Publikum öffnen.

Um diese Entwicklung zu fördern, stiftet der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. einen "Preis für vorbildliche Dorfgasthäuser". 

  1. Der Preis wird voraussichtlich alle zwei Jahre verliehen.
  2. Es können bis zu drei Preise verliehen werden. Die prämierten Dorfgasthäuser werden (jeweils) im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung, die vom Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. durchgeführt wird, mit einer Plakette und Urkunde ausgezeichnet.
  3. Mit dem Preis sollen „vorbildliche Dorfgasthäuser“ ausgezeichnet werden. Dabei ist die Bedeutung für die Identität der Ortschaft/Raumschaft und ihrer Bewohner, das kulturelle Programm, die Bedeutung im Gemeinwesen, die Besucherfreundlichkeit, das kulinarische Angebot, die bauliche/räumliche Ausstattung, die Umsetzung von verschiedensten innovativen Konzepten jedweder Art maßgeblich.
  4. Bewerben können sich alle „Dorfgasthäuser“ im Regierungsbezirk Tübingen.
  5. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die vom Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege berufen wird. Sie setzt sich aus Mitgliedern des Arbeitskreises, Kulturwis-senschaftlern, Experten des ländlichen Raums und Gastronomiefachleuten zusammen.
  6. Bewerbungen sind zu richten an die Geschäftsstelle des Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 23, Konrad-Adenauerstr.20, 72072 Tübingen. Stichtag ist der 31. Juli 2014. Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die die Erfüllung der Preis-Kriterien belegen können (z.B. Bilddokumentation, Kernkonzept, Veranstaltungen, Personenkreis, Öffnungszeiten, Speise- und Getränkeangebot, evtl. Stellungnahme der Gemeinde usw.).
  7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Tübingen, den 3. Juni 2014

 

gez. Karlheinz Geppert Vorsitzender des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V.

 

Wettbewerb "Vorbildliches Heimatmuseum"

Die Zahl der Heimatmuseen ist in den letzten Jahren beachtlich gewachsen. Auch hat sich ein Bewusstsein für die angemessene Darstellung der Zeugnisse der Volkskultur entwickelt. Die Heimatmuseen verstehen sich nicht länger nur als Stätten des Sammelns und Bewahrens, sondern zunehmend als Orte, die eine lebendige Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen. Um diese Entwicklung zu fördern, stiftet der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. einen Preis für vorbildliche Heimatmuseen.


Hinweis auf den

33. Landespreis für Heimatforschung


Wettbewerb und Preis des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V.

Die Zahl der Museen ist in den letzten Jahren beachtlich gewachsen. Auch hat sich ein Bewusstsein für die angemessene Darstellung der Zeugnisse der Volkskultur entwickelt.

 

Die Museen verstehen sich nicht länger nur als Stätten des Sammelns und Bewahrens, sondern zunehmend als Orte, die eine lebendige Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart ermöglichen.

 

Um diese Entwicklung zu fördern, stiftet der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. einen

 

„Preis für vorbildliche Heimatmuseen“.

 

1.    Der Preis wird in der Regel alle zwei Jahre vergeben.

 

2.    Es können bis zu drei Preise verliehen werden. Die Gesamtpreissumme beträgt 6.000 Euro.

 

3.    Mit dem Preis soll vorbildliche Arbeit von Museen ausgezeichnet werden. Dabei sind vor allem wahrheitsgetreue Geschichtsvermittlung, die Dokumentation regionaler Entwicklungen und Besonderheiten, lebendige Darstellung und Besucherfreundlichkeit durch Einsatz didaktischer und pädagogischer Hilfsmittel, die Art der Aufbereitung und Präsentation, ergänzende Aktivitäten sowie das dabei eingesetzte ehrenamtliche Engagement maßgebend.

 

4.    Bewerben können sich alle nichtstaatlichen Museen im Regierungsbezirk Tübingen.

 

5.    Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die vom Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege berufen wird. Sie setzt sich aus Mitgliedern des Arbeitskreises sowie aus Volkskundlern und Museumsfachleuten zusammen.

 

6.    Die Bewerbungen sind zu richten an das Regierungspräsidium Tübingen, Arbeitskreis für Heimatpflege e.V., Postfach 26 66, 72016 Tübingen. Stichtag ist der 30. Juni 2015.  Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die die Erfüllung der Preis-Kriterien belegen können (Darstellung der Arbeit, Öffnungszeiten, Mitarbeiter, Schriften, Fotos usw.).

 

7.    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Tübingen, den 06. 06 2013

 

Karlheinz Geppert

Vorsitzender des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V.

 

Museumspreis seit 1992

Neben dem „Pflichtbereich“ Heimattage hat jeder regionale Arbeitskreis ein gewisses „Eigen-Leben“ entwickelt. So wählte sich der Tübinger Arbeitskreis unter dem Vorsitz von Martin Blümcke als eine der ersten Aufgaben die Erstellung eines regionalen Museumsführers, der 1987 unter dem Titel „Museen und Galerien zwischen Neckar und Bodensee“ im Eigenverlag herausgegeben werden konnte. Nachdem 8.000 Exemplare relativ rasch ihren Käufer fanden, folgte 1991 eine erweiterte und aktualisierte zweite Auflage, die beim Thorbecke Verlag in Sigmaringen erschien.

 

Eine der nächsten Tübinger Aktivitäten bildete die Ausschreibung eines Museumspreises für die nichtstaatlichen Museen im Regierungsbezirk, der unter dem Titel „Preis für vorbildliche Heimatmuseen“ erstmals 1992 ausgelobt wurde. Zum Regierungsbezirk Tübingen zählen im übrigen der Alb-Donau-Kreis (UL), der Bodenseekreis (FN), der Zollernalbkreis (BL), die Landkreise Biberach (BC), Ravensburg (RV), Reutlingen (RT), Sigmaringen (SIG), Tübingen (TÜ) sowie der Stadtkreis Ulm (UL). Die seitherigen 24 Preisträger und die Statuten des Wettbewerbs sind nachstehend abgedruckt.

Der Karlsruher Arbeitskreis schreibt bereits seit 1990 alle vier Jahre seinen Museumspreis „Vorbildliches Heimatmuseum“ aus. Während der Freiburger Arbeitskreis, der unter dem Namen Alemannische Heimat e.V. firmiert, bislang keinen Museumswettbewerb veranstaltet, lobt der Stuttgarter Arbeitskreis seit 2003 einen Museumspreis aus.

 

Seitherige Preisträger

 

1. Wettbewerb 1992

Philipp-Matthäus-Hahn-Museum, Albstadt-Onstmettingen /BL

Trachten- und Klosterarbeitsmuseum, Bad Wurzach-Eggmannsried/RV

Dorfmuseum „Ahnenhaus“, Pliezhausen/RT

 

2. Wettbewerb 1994

Fördergemeinschaft Strübhaus, Veringenstadt /SIG

Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte, Ulm/Donau/UL

Heimatmuseum „Im Dorf“, Reutlingen-Betzingen/RT

 

3. Wettbewerb 1996

Tettnanger Hopfenmuseum, Tettnang-Siggenweiler/FN

Heimatmuseum Ratzenried, Argenbühl-Ratzenried/RV

 

4. Wettbewerb 1998

Heimatmuseum, Bisingen/BL

Schulmuseum Friedrichshafen, Friedrichshafen/FN

 

5. Wettbewerb 2000

Gedenkstätte Synagoge Baisingen, Rottenburg-Baisingen/TÜ

Städt. Museum, Bad Waldsee/RV

 

6. Wettbewerb 2002

Maschenmuseum, Albstadt-Tailfingen/BL

Gustav-Schwab- und Schlossmuseum, Gomaringen/TÜ

Glashütte und Glasmuseum, Leutkirch-Schmidsfelden/RV

 

7. Wettbewerb 2004

Heimatmuseum, Dettingen / Erms/RT

Museum Schöne Stiege, Riedlingen/BC

Isinger Dorfmuseum, Tübingen-Unterjesingen/TÜ

 

8. Wettbewerb 2006

Römermuseum, Mengen-Ennetach/SIG

Dorfmuseum „Kulturtankstelle“, Starzach-Börstingen/TÜ

Hagnauer Heimatmuseum, Hagnau/FN

 

9. Wettbewerb 2008

Museum in Eglofs, Argenbühl-Eglofs/RV

Bürgermuseum im Alten Kino, Aulendorf /RV

Ofterdinger Museumsscheuer, Ofterdingen/TÜ

 

10. Wettbewerb 2011

Deutsches Peitschenmuseum Killer, Burladingen-Killer /BL

Oberschwäbisches Torfmuseum, Bad Wurzach /RV

Weinbaumuseum am Kelternplatz, Metzingen /RT

Württ. Trachtenmuseum, Pfullingen/RT

 

11. Wettbewerb 2013

Humpis Quartier, Ravensburg /RV