Heimatmedaille

Die Heimatmedaille des Landes Baden-Württemberg bzw. die Medaille für Verdienste um die Heimat Baden-Württemberg ist eine Auszeichnung, mit der seit 1978 Bürger geehrt werden, die sich um die Heimat- und Brauchtumspflege von Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben.

Es handelt sich um eine eher seltene Auszeichnung, die jedes Jahr vom Landesausschuss für Heimatpflege an zehn Bürger vergeben wird.

Traditionell wird die Heimatmedaille den Preisträgern jedes Jahr im September zur Eröffnung der Heimattage Baden-Württemberg vom baden-württembergischen Kultusminister überreicht.

Mit der Heimatmedaille werden verdiente Bürgerinnen und Bürger geehrt , die sich um die Heimat Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben. Die Verdienste können auch in nicht organisierten Formen ehrenamtlicher Tätigkeiten erbracht worden sein. Die Integrationsarbeit und herausragendes Engagement junger Menschen in der Heimatpflege stellen einen besonderen Schwerpunkt der Arbeit der Landesregierung dar.

Außer Betracht bleiben berufliche Tätigkeiten sowie ehrenamtliche Tätigkeiten in Organen der kommunalen Selbstverwaltung, die durch Volkswahl gebildet werden. Typische Vereinskarrieren sind ebenfalls nicht Gegenstand der Ehrung. Die Heimatmedaille ist insoweit eine eigenständige Auszeichnung neben der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg und auch neben den Ehrennadeln, die die Arbeitskreise für Heimatpflege auf Bezirksebene verleihen.

Vorschlagsberechtigt sind die Arbeitskreise für Heimatpflege auf Regierungsbezirksebene und die Kommune, die jeweils die Heimattage Baden-Württemberg ausrichtet. Die Verleihung an bis zu zehn Persönlichkeiten erfolgt traditionell zu Beginn der Landesfesttage der Heimattage.